Neu entdeckter Stodmpfer im Pferdehuf

bersetzung des Artikels "Newly Discovered Shock Absorber in the Equine Foot" von Pete Ramey


Wichtiger Hinweis: Dies sind nur vorlufige Beobachtungen. Sie sind, nach Zahlreichen Unterhaltungen zu diesem Thema mit Dr. Bowker, meine Interpretation. Das komplette Forschungsprojekt kommt spter, aber die, die auf seinem letzten Seminar waren, rotieren deshalb, also dachte ich, ich versuche es deutlicher zu machen.

Robert Bowker VMD, PhD hat viele Jahre unterrichtet, dass der Blutflu im Pferdehuf, als ein hydraulischer Stodmpfer fungiert. Sein Hauptaugenmerk lag auf der hinteren Hlfte des Hufs, aber in letzter Zeit beobachtet er auch verstrkt die energieverteilenden Merkmale in der vorderen Hlfte des Hufs.

Aktuelle Daten zeigen, dass eine am Rande liegende Belastung des Hufs (entlasten der Sohle) die Durchblutung des Hufs um fast 50% reduziert.... Innerhalb krzester Zeit. Dies verursacht nicht notwendiger Weise das Absterben von Gewebe, da die Lederhaut der Sohle mit einer gewaltigen Anzahl von sehr kleinen Blutgefen durchzogen ist; eine wesentlich grere Menge, als ntig wre um Gewebe am Leben zu halten. Bowker meint, dass diese "extra" Blutgefe der hydraulischen Energieverteilung dienen, aber krzlich entdeckte er, dass die gesamte Struktur der Sohlenlederhaut eine Mischung aus vensen Mikrogefsystemen umgeben von Proteoglykane ist - eine extrem elastische Struktur (zusammen mit einem "Honigwabensystem" aus verhornter Sohle). Diese Art von Struktur neigt bekanntlich dazu zu verschwinden, wenn sie nicht genutzt wird. Je mehr sie genutzt wird, desto besser entwickelt sie sich - desto elastischer wird sie.

Bowker hat festgestellt, dass ungesunde oder unterentwickelte Pferdehufe eine dnne Sohlenlederhaut haben, die berall recht einheitlich ist (1-3 mm), gesunde und gut entwickelte Hufe jedoch haben eine viel dickere Lederhaut im ueren Randbereich. Diese dickere Lederhaut kann in den gesndesten Hufen 3-5 mm dick (oder noch dicker) sein.

Neben einem sagenhaften "Gelpad-Stodmpfer", ermglicht diese dickere Lederhaut der vorderen Hlfte des Hufs ebenfalls sehr viel Raum zur Ausdehnung. Das ist sehr wichtig, da viele Leute immernoch denken, die Ausdehnung erfolgt nur in der hinteren Hlfte des Hufs, wo die Grundlage fr die Hufkapsel aus Knorpel anstatt aus Knochen besteht.

Die unteren Bilder sind 10 mm dicke Scheiben, die 12 mm hinter der Spitze des Strahls entnommen wurden. Beachtet, wenn ich starken Druck mit meiner Hand ausbe, flacht die Sohlenlederhaut ab, der Strahl senkt sich auf den Boden und die Wnde dehnen sich dramatisch aus. Die Kraft, die dafr ntig ist, ist im Prinzip so stark wie ich drcken kann. Sobald dieses Thema genauer studiert wurde, werden wir es nher ausfhren, aber ich dachte ihr wrdet gerne schon jetzt etwas darber hren. Pete

Die Wnde knnen sich erheblich ausdehnen, wenn Druck auf P3 ausgebt wird und die Sohle abflacht. Die dickere Lederhaut an der ueren Grenze von P3 ist zusammengedrckt und drckt Blut zum hinteren Teil des Hufs durch ein energiedmpfendes Netz von Mikrogefen. Wenn dann die Belastung reduziert wird, lsst die elastische Natur der Sohlenlederhaut und die "Federspannung" in der Hufkapsel, alles fr den nchsten Schritt an seinen Platz zurckspringen. (Diese Bilder sind von exakt der selben Gre, von dem selben Schnitt und wurden beide aus der gleichen Entfernung in einer Zeitspanne von zwei Sekunden gemacht.)

Hufbein in Ruhe Hufbein beim Ausben von starkem Druck

in Ruhe beim Ausben starken Drucks

Beachte auerdem, dass dieser Druck keine trennende Kraft auf die Blttchenschicht erzeugt, sie drckt sich sogar zusammen!!! Wenn der Wand nicht ermglicht worden wre sich auszudehnen, wrde die gleiche, abwrts wirkende Kraft die Blttchenschicht dehnen.

Die dnne Lederhaut in der Mitte von P3 scheint bei Belastung dicker zu werden, whrend die Lederhaut im ueren Randbereich zusammengedrckt ist.

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